Imaanshaha Gurigaaga Labaad

Ankommen in deiner zweiten Heimat – unter diesem Motto stand unser erstes somalisches Treffen am Samstag im Pfarrheim. Auch Ibrahim wollen wir hier nicht vergessen, der als Eritreer ebenfalls an der Runde teilnahm.

Mitveranstalter waren neben Willkommen in Brück (winbrueck.de), Migrafrica (www.migrafrica.org ), vertreten durch Amanuel Amare und Bündnis14 Afrika (www.buendnis14afrika.de), vertreten durch Eli Abeke. Allen gemeinsam ist das Ziel, junge afrikanische Migranten zu fördern und zu unterstützen.

Die Veranstaltung sollte vor allem die große Gruppe der Somalier, die im Sporthotel untergebracht sind, in den Mittelpunkt rücken. Während nämlich die Integration unserer syrischen neuen Nachbarn wegen des verkürzten Asylverfahrens sehr schnell und effektiv gelingt, geraten die Belange der anderen Asylsuchenden oftmals in den Hintergrund. Weil wir nicht die vergessen wollen, die still und zurückhaltend unter uns leben, war uns dieses Treffen sehr wichtig. Wir wollten diesen Mitbürgern die Möglichkeit geben, über ihre Wünsche und Träume, aber auch über Probleme und Sorgen zu sprechen. Dabei ging es vor allem um Themen wie das deutsche Ausbildungssystem, das Asylverfahren, Job- und Wohnungssuche sowie Sprachkurse.

Großer Dank geht an unsere somalischstämmigen Gäste Hamza und Khadar, die durch ihre Moderation und Übersetzungsarbeit den jungen Somaliern eine Stimme geben und von ihren eigenen Erfahrungen in Deutschland erzählen konnten. Sehr gut kam bei allen auch das somalische Essen an, das zwei Frauen aus Eritrea und Äthiopien auf die Beine gestellt hatten. Mit der Verabredung, sich wieder zu treffen und dem Gefühl, die Welt ein kleines bisschen besser zu verstehen, gingen wir am Ende des Tages auseinander.

R.B.

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